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London, Rom, Paris, San Francisco und jetzt Lohr. Die Stadt am Main ist jetzt ganz offiziell "Fair-Trade-Stadt"

Kriterien wurden mehr als erfüllt

Dank des unglaublichen Engagements der Lohrer Steuerungsgruppe Fairtrade Town, ging letztendlich alles ganz schnell: Nach dem Stadtratsbeschluss im Herbst vergangenen Jahres wurden in kürzester Zeit alle erforderlichen Anforderungen erfüllt. Doch damit nicht genug: statt nur die Mindestkriterien zu erfüllen, "schoss" die Gruppe weit über ihr Ziel hinaus - im positiven Sinn.

14 Geschäfte, acht Gastronomiebetriebe, 12 Institutionen aus den Bereichen Kirche/Vereine/Schulen, neun erschienene Presseartikel - das alles beeindruckte Frau Pischke von der Organisation TransFair, die den Award im Rahmen einer kleinen Feier auf der Showbühne in Halle A an Oberbürgermeister Dr. Mario Paul überreichte. 

Was genau ist eigentlich eine FairTrade Stadt? Auf der offiziellen Homepage von TransFair heißt es: "Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen."

Wie stark und gut vernetzt Lohr ist, beweist das Ergebnis, das in wenigen Monaten entstanden ist. Sei es die Gustav-Woehrnitz-Mittelschule, das Café Rosenkranz, der Weltladen Pamoja, das Rerformhaus Weber, die Marien-Apotheke, die VHS, die Evangelische Kirche, die Main-Post und viele, viele mehr. Sie alle tragen dazu bei, die Welt ein bisschen gerechter zu machen.

Auch wenn Pischke betonte, dass Fairer Handel allein kein Heilmittel sei, so stärke er doch auf Dauer die Kleinbauern und Produzenten. Und jeder einzelne könne mit seinem Einkauf zur Verbesserung beitragen. 

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Moderierten die Verleihung: Die Muntermacher Dany und Daniel von Radio Charivari.

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